Richtfest im Lebenslinien Mehrgenerationenhaus

 

Zum Richtfest ihres Lebenstraums „Lebenslinien“ am Jagdweg 50 in Stein, begrüßte Lieselotte Gräbe viele Gäste. Darunter Politiker, Geschäftspartner, Architekten, Planer und vor allem die Handwerker, die am Bau beteiligt waren. Mit dem Richtfest, sagt Gräbe zur Eröffnung, „wird so etwas wie die Halbzeit eines Bauvorhabens angezeigt und jedem Anwesenden vor Augen geführt, dass die Vollendung des Baus in absehbarer Zeit bevorsteht.“ Allerdings war es schon „ein langer Weg von der Planung bis zur Baugenehmigung, von der Antragstellung auf Fördermittel bis zu deren Bewilligung des Kinderhauses,“ räumte die Bauherrin ein.

Im Januar 2018 wird mit dem „Paritätischen Kinderhaus“ die erste Einrichtung in Betrieb genommen. Die Kindertagesstätte ist als dreigruppige Einrichtung konzipiert, die 59 Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt betreut.
Anschließend wird die Tagespflege einziehen, die von der AWO Kreisverband Fürth Land betrieben wird. Mit diesem Angebot finden Pflegebedürftige als Gast bei der AWO je nach Bedarf für einige Stunden täglich oder auch für einen ganzen Tag, gut behütet und versorgt eine Bleibe. Für das leibliche Wohl sorgt die AWO Küche mit ihrem AWO MobilMenü. Das Angebot der Tagespflege kann man täglich von 8 bis 17 Uhr nutzen. 
Das Miteinander.Café wird von Familie Gräbe selbst geführt. Als offenes Café ist es Treffpunkt für Mieter und Besucher aber auch Veranstaltungsort für kleinere Konzerte oder Vernissagen, stellte Lieselotte Gräbe die wichtigsten Bausteine des neuen Gebäudes vor, von dem sie sagt: „Es ist eine Freude durch dieses Haus zu gehen, es von Tag zu Tag wachsen zu sehen, um dann im nächsten Jahr das Lachen von Jung und Alt zu hören“.
Bürgermeister Kurt Krömer lobte den Baufortschritt - „alles läuft wie geplant“ und freute sich auf den Einzug. „Wir warten darauf, dass das Kinderhaus seine Pforten öffnet“. Er lobte Lieselotte Gräbe für ihren Mut und dankte ihr herzlich für ihr Engagement.
Landrat Matthias Dießl zeigte sich „sehr beeindruckt, was das so toll, gut und schnell aus dem Boden wächst. Etwas Einzigartiges im Landkreis, das dringend gebraucht wird.“ Dass Lieselotte Gräbe bereits bei ihrer Begrüßung den 14. September 2018 als offizielle Eröffnungsfeier und den 15, September 2018 als Tag der offenen Tür bekannt gab, ist laut Dießl nur „der Kooperation mit guten Partnern zuzuschreiben.“ 
Christoph Fuchs, Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Firma, schwärmte vom guten Verhältnis zwischen Bauherrin und Generalunternehmer: „Alles dreht sich um Vertrauen, Begeisterung und Wertschätzung“. Was letztendlich auch dazu beitrug, dass ein solcher Bau in derart kurzer Zeit realisiert werden konnte.“ Am 2. November letzten Jahres wurde der Kran aufgestellt und jetzt feiern wir Richtfest,“ freute sich Christoph Fuchs. Das ungewöhnliche an diesem Richtfest - es sind bereits
60 % der Trockenbauarbeiten ausgeführt und die Versorgungseinrichtungen installiert. Er lobte die Bauherrin als „sehr außergewöhnlich, die mit viel Begeisterung und Wertschätzung der Motor des Projekts“ ist und mit Kaffee und Kuchen „Benzin für die Handwerker“ liefert. Bei soviel Sympathie und Harmonie zwischen Bauherrin, Generalunternehmer und Handwerker zeugt das Versprechen von Christoph Fuchs, „wir verlieren das Ziel unserer Bauherrin nicht aus den Augen,“ von einer tiefempfundenen Ehrlichkeit.

 


 

 

 

Spatenstich für das Mehrgenerationenhaus
am Jagdweg 50 a und 50 b

Eine Herzensangelegenheit

 

Sehr emotional und fröhlich wurde der Spatenstich für das Mehrgenerationenhaus in Stein am Jagdweg gefeiert.
Lieselotte Gräbe stellte das Objekt mit 21 neuen Wohnungen vor, das von Kindergartenbetreuung über Tagespflege bis hin zu einem offenen Café, eine einmalige Infrastuktrur bietet. „Es war nicht immer ganz einfach, aber wir haben es zusammengebracht,“ freute sich Gräbe und richtete in ihren Dankesworten tief gerührt auch ein: „Danke an meine Mama, die uns das Grundstück überlassen hat und uns die Möglichkeit gegeben hat, dieses Projekt zu realisieren“. Es sei wunderschön etwas wachsen zu sehen, schloss Gräbe ihr Grußwort.
Bürgermeister Kurt Krömer lobte das Projekt als „in der weiten Region eine Einmaligkeit, wo Alt und Jung zusammenfinden und sich ergänzen“. Stein könnte sich glücklich schätzen, eine solche leidenschaftliche Investorin zu haben, so Krömer weiter.
Auch Landrat Matthias Dießl sprach von einem ganz besonderen Projekt im Landkreis, „das gleichzeitig die Bedürfnisse erfüllt, die wir benötigen. Sie schließen eine Lücke“.
Bauunternehmer Christoph Fuchs versprach Gräbe mit ihr die Ideen umzusetzen, für die sie „lichterloh brennt“ und diesen Bau auch zu seiner Herzensangelegenheit zu machen.
Architekt Patrick Schreiner vom Architekturbüro querwärts war „überglücklich“ über den Spatenstich. Acht Jahre lang habe er die Idee eines Mehrgenerationenhauses als Idee mit sich getragen. Bei einer Begegnung vor dreieinhalb Jahren mit Lieselotte Gräbe, habe man sich „sofort verstanden“ und den Mehrwert von Mehrgenerationenwohnen erkannt. Mit ungeheuerem Mut und Hartnäckigkeit habe Gräbe diese Vision verfolgt. „Jetzt freuen wir uns wie kleine Kinder, dass es endlich losgeht“.
Nach dem symbolischen „Mehrgenerationen-Spatenstich“ stiegen 22 Luftballons in den Steiner Abendhimmel. Die geladenen Gäste, darunter Stadträte, Mitarbeiter der Stadt Stein, Nachbarn und Freunde, genossen Fränkisches Fingerfood und Live Musik von Holm.